Am 14. April 2007 fand unter Federführung des Bluepoint-Wiehl in Kooperation mit der Caritas Gummersbach, der Kreispolizeibehörde Oberberg, der Verkehrswacht und den Fahrschulen Rüdiger Reidl, Brandenburger und Schinkowski unser diesjähriges Projekt Aktion Fahrschule statt. Stattgefunden hat die Aktion auf dem gemeinsamen Parkplatz der Haupt- und Realschule Bielstein.

Die Vorbereitungen begannen ab 13 Uhr. Infostände wurden von der Caritas, der Verkehrswacht und uns errichtet. Die Polizei, die mit ihrem Infobus angerollt war, baute eine Großleinwand auf, auf der später Kurzvideos gezeigt werden sollten. Außerdem wurde ein durch die Fahrschulen und uns ein übungsparcours errichtet. Dazu wurden mehrere große Pappkartons räumlich eng zusammengestellt, den die Teilnehmer nachher mit und ohne Brille durchfahren sollten.


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Kurz nach 14 Uhr begrüßte Lothar alle Anwesenden recht herzlich und erklärte, dass diese Aktion mit dem Ziel verknüpft war, Autofahrern insbesondere jugendlichen Fahranfängern die Wirkung von Alkohol im Straßenverkehr zu verdeutlichen.

Im Verlauf des Nachmittages informierten sich die Teilnehmer an den Infoständen der Caritas und der Verkehrswacht über die Gefahr von Alkohol. Infomaterial und Flyer wurden ausgeteilt. Am Stand des Bluepoint-Wiehl wurden einfache Spiele mit der Suchtbrille angeboten. Die Teilnehmer mussten zum Beispiel Wasser aus einer Flasche in ein Glas eingießen, Geld abzählen, einen Ball fangen und über eine Linie gehen.

Die Teilnehmer verteilten sich während des Nachmittages auf vier von den Fahrschulen bereitgestellte Fahrschulwagen.
Dabei war es möglich, alleine mit dem Fahrlehrer, oder in Begleitung von Freunden den Parcours zu durchfahren. Die Mitnahme von Begleitern sollte vor allen Dingen dazu dienen, Jugendliche zu sensibilisieren zu alkoholisierten Fahrern ins Auto zu steigen.

Die Übung für den Fahrer bestand darin, den abgesteckten Parcours mit und ohne Brille zu durchfahren. Während die erste Runde ohne Probleme bewältigt wurde, traten in der Runde mit der Rauschbrille doch erhebliche Schwierigkeiten auf. Vielfach konnte der Parcours nicht ohne Fehler durchfahren werden. Entweder wurden die aufgebauten Pappkartons an- bzw. umgefahren, oder die aufgestellten Pylonen überfahren. Bemerkungen wie echt krass, wo ist denn hier die Straße, welchen der drei Wege soll ich nehmen waren keine Seltenheit.

Den Teilnehmern wurde durch das aufsetzen der Suchtbrille die Sicht vernebelt, während die anderen Sinne ungetrübt waren. Dazu wurde auch extrem vorsichtig gefahren, da der Fahrer um die Gefahr seiner Selbst, seiner Mitfahrer und des Autos wusste. Mit zunehmendem Alkoholgenuss verändert sich die Fahreigenschaft dahingehend, dass der Fahrer risikobereiter, ungehemmter und aggressiver fährt. Da sich der Fahrer während einer Alkoholfahrt oftmals an der Mittellinie orientiert, erklärt den Umstand einer Kollision mit dem Gegenverkehr.



Fahrer und Beifahrer waren von der Wirkung der Suchtbrillen mehr als geschockt.

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Gegen 16.30 Uhr war die Aktion beendet. Während der laufenden Veranstaltung wurden die Teilnehmer, die auf ca. 120 Personen geschätzt wurden, durch Vertreter von Funk und Fernsehen interviewt, gefilmt und fotografiert. Im Einzelnen waren vor Ort: Blaukreuz-Zeitung, Oberbergische Volkszeitung, Radio Berg, Center TV und Oberberg-Aktuell.


Unser Fazit:
Nach Rücksprache mit den anderen Organisatoren sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Aktion soll auf jeden Fall nächstes Jahr wiederholt werden.

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